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Gerrit

Anfänger

Beiträge: 14

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1

Sonntag, 14. August 2005, 16:56

Geräte zur DEKON G

Moin,

Ich suche eine Auflistung von Geräte für die Dekon G. Was nutzt Ihr, wofür ?

Was mir spontan einfallen würde sind:

- Hochdruckreiniger und Dampfstrahler
- Bürsten und Co.
- Zumischsystem für Dekon und Desi Lösungen
- Druckspritzen
- Auffangbecken als Waschtasse
- Behälter für Abwasser
- Flach ansaugende Pumpen ( TP, Wassersauger usw. )
- Generell Armaturen zur Wasserförderung und Abgabe
- Dekonschaumanlagen ??? Hat dazu jemand Erfahrungen oder Publikationen zur Bestätigung Wirkweise ?
- .......?


Was gibt’s noch, was braucht man noch, wofür ?


Gruß aus Hückelhoven

Gerrit

Hotze

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2

Donnerstag, 9. März 2006, 19:42

Moin Gerrit

Wir haben( zumindest ) die Unterlagen für eine Verschäumungsanlage
die unter Zuführung von Pressluft aus unserem Reressigsäure / Alkapur
/ Wasser Gemisch einen Dekonschaum herstellt / Es gibt dazu
Auftraggeräte und Sprühlanzen / Das ist allerdings ein relativ teurer Spaß
aber extrem sparsam im Deis- Mittel Verbrauch und absolut sicher.
Infos gibt es unter <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.anka-biohyg.com">http://www.anka-biohyg.com</a><!-- w -->

Bis bald einmal

K.H.

Limbo

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Beruf: Hygienetechniker

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3

Donnerstag, 30. März 2006, 16:25

Hallo, war gerade auf einem Seminar zum Einsatz von Desinfektionsmittel im Katastrophenschutz. Wir haben dort auch über verschiedene Möglichkeiten der Schaumerzeugung gesprochen. Schaum ist natürlich ein geeigntes Mittel für die Fahrzeug-, Geräte- und Flächendesinfektion. Man muß aber sehr gut abschätzen wann und wieviel Schaum eingesetzt wird. Es gibt sehr einfache und günstige Lösungen für die Schaumerzeugung mit Desinfektionsmitteln. Der Einsatz dieser Hilfsmittel hängt aber sehr stark vom Produkt und desen "Schaumfähigkeit" ab. Nicht alle Mittel können erfolgreich verschäumt werden oder bringen im verschäumten Zustand noch den gewünschten Desinfektionserfolg. Durch das Verschäumen wird das eingesetzte Produkt in einen dreidimensionalen Rahmen gebracht, d.h. großes Volumen bei geringen Desinfektionsmittelanteil direkt auf der Fläche. Dies muß man immer bei der Schaumdesinfektion berücksichtigen und entsprechende Mengen ausbringen.

rtrebbe

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Beiträge: 43

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4

Freitag, 31. März 2006, 10:10

Der Vorteil der Schaumbildung liegt beim Arbeiten mit einem aktiven Dekon- oder Desinfektionsmittel, welches mit der Kontamination reagieren soll, vor allem darin begründet, dass durch die große Schaumoberfläche das aktive Mittel schnell nachgeführt werden kann.

Zu bloßen Reinigen einer komplett belegten Fläche ist Schaum nicht zwingend das Mittel der Wahl; hier sind sog. Spreiter, sprich Tenside, welche die Oberflächenspannung des Wassers stark herabsetzen, geeigneter.

Mit freundlichen Grüßen
Roman Trebbe

Limbo

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Beiträge: 8

Wohnort: Drakenburg / Ldkr. Nienburg/Weser

Beruf: Hygienetechniker

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5

Freitag, 31. März 2006, 10:33

Bei der Schaumdekontamination sind die Vorteile:

- längere Einwirkzeiten durch höhere Verweildauer am Objekt

- gezielter Einsatz des Mittels durch das Erkennen der bereits behandelten
Fläche

- gezieltes Nachführen

Wie alle Verfahren hat Schaum Vor- und Nachteile. Man muß vor Ort immer entscheiden, ob man Schaum einsetzen bzw. auch richtig erzeugen kann.

Mit Tensiden entspannte Desinfektionsmittellösung hat eine bessere Eindringung, man sollte aber darauf achten, dass z.B. bei der Desinfektion
von Fahrzeugen die Tropfengröße nicht zu groß ist, den dann läuft eine solche Desi - Lösung auch schneller ab und man muß entsprechend größere Volumen an Desinfektionsmittellösungen aufbringen um den gewünschten Desinfektionserfolg zu erzielen ( empfohlene Menge + die vorgegebene Einwirkzeit laut Listung sind zu beachten! ).

Bei dem Einsatz von tensidhaltigen Produkten ist auch auf die Umweltverträglichkeit zu achten .

Beiträge: 4

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6

Montag, 12. Februar 2007, 14:29

Hallo zusammen,

das Dekon-G Konzept unseres Landkreises baut auf folgende Kernkomponenten :

- Zumischersystem für Peressigsäure / Alcapur
- Rückentragespritzen für GDS2000 (C-Dekon)
- Dieselbetriebene Hochdruckreiniger
- Innenraumvernebler
- 2 Luftdruckgestützte Fahrwannen a 22,5 m
- 2 Steckgerüste zum Arbeiten an LKW`s
- 2500 L Wassertank im AB mit TS
- Tragbarer Stromerzeuger 13 KVA
- diverse Kleinausrüstungen

Das Konzept ist mehrfach erfolgreich in Übungen eingesetzt worden und auf der Interschutz in Hanover ausgestellt worden. Eine ständige Weiterentwicklung findet natürlich nach wie vor statt.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Peter Forthuber

Hotze

Schüler

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Beruf: Tischlermeister

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7

Dienstag, 13. Februar 2007, 07:31

Hallo Peter

was ist das für ein Innenraumvernebler ?? kannst Du da mal Bilder
schicken?

Gruß Klaus

Sebastian

Anfänger

Beiträge: 29

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Beruf: Rettungsassistent

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8

Dienstag, 13. Februar 2007, 09:51

Vernebler oder Verdampfer und mit was für einem Desinfektionsmittel?

Beiträge: 4

Wohnort: Kelkheim (Main-Taunus-Kreis)

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9

Dienstag, 13. Februar 2007, 10:19

Es handelt sich um einen Vernebler eingesetzt kann dieser mit Wofasteril oder Formalin aber nur auf Weisung der zuständigen Behörde !!!