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Dennis G.

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Dienstag, 18. Juni 2013, 07:53

Katastrophenhilfe Elbeflut 2013 in Kaarßen

Im Rahmen der einsatzunterstützenden Maßnahmen begleitete der ABC-Zug die Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd des LK Nienburg um in Kaarßen die Arbeit der Helfer zu unterstützen.

Gegen 1730Uhr wurde die Dekon-Grp des Zuges via Telefon alarmiert und darüber informiert, innerhalb von 60min Marschbereitschaft herzustellen. Die größte Herausforderung bestand darin, diese Information an die eingeteilten Kräfte weiterzugeben, weil sich der Zug eigentlich in einer 12Stunden Bereitschaft befand. Doch allen Befürchtugen zum Trotz konnte das benötigte Material für die Personendekontamination (Dusche) rechtzeitig verladen werden und so verlegte der Zug mit 3 Fahrzeugen im Konvoi des Logistikzuges in Richtung Elbe. Klaus Hotze, Volker Siemer, Patrick Poppe, Dennis Garske, Danny Riecke, Kristoffer Schich und Malte Jokiel fieberten gespannt der noch unklaren Lage am Deich entgegen.
Da die Elbüberquerung bei Lüneburg aufgrund des ansteigenden Wassers nicht mehr möglich war, verzögerte sich die Ankunft im Einsatzgebiet, so das der Aufbau des Materials erst ab 0100Uhr beginnen konnte. Um ca. 0400Uhr war dann die Dusche für die schon eingesetzten Kräfte betriebsbereit und die Kameraden froh, ein paar Stunden auf den Feldbetten zu verbringen.
Um 0600Uhr hieß es dann allerdings schon wieder "Masser Marsch" für die sich vorbereitenden Einsatzkräfte aus den Bereitschaftszügen. Diese haben sich in ein 2-Schicht-System umgegliedert und so wollten die Feuerwehrleute der Frühschicht natürlich auch die Gelegenheit zum Frischmachen nutzen.
Parallel zum Duschbetrieb wurde durch die Kameraden des ABC-Zuges ein Wechselladerfahrzeug rund um die Uhr bewegt, um die Sandsäcke von der Füllstation der Bundeswehr zu den entsprechenden Deichabschnitten zu befördern. Primär wurden die eigenen Züge mit Nachschub versorgt, im Laufe der Zeit wurde aber auch je nach Lage Kräfte der Bundeswehr mit Säcken bestückt.
Der für Mittwoch geplante Personalwechsel wurde kurzfristig gestrichen, da um 0900Uhr des selben Tages der Befehl von der Einsatzleitung an die gesamte Bereitschaft zum Abbau gegeben wurde. Bis zum Mittag war das Material wieder zurückgebaut und verlagert. Die Fahrzeugkolonne traf am frühen Abend in Nieburg ein.
Beim darauf folgenden Dienstabend (Freitag, 14.06) wurde das Material gereinigt, sortiert und wieder entsprechend verladen.
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